Infos zu den Nachtaufnahmen
Schon seit Jahren fasziniert mich das Fotografieren in der Dämmerung und Dunkelheit.
Es hat etwas mystisches und da ich Tagsüber arbeite, liegt es nahe, dass ich Abends die Zeit finde mich der nächtlichen Fotografie zu widmen. Die dabei benötigten Belichtungszeiten bewegen sich zwischen Bruchteilen von Sekunden bis zu mehreren Minuten. Fotografieren während der "Blauen Stunde" (kurz nach Sonnenuntergang, bevor der Himmel schwarz ist) ist sehr zu empfehlen, die Ergebnisse mit einer einzelnen Langzeitbelichtung sind technisch relativ gut möglich und optisch ansprechend, da der Himmel noch ein schönes Blau zeigt.
Die verwendete Technik beschränkt sich nicht nur auf Langzeitbelichtungen. Wenn die Kontrastunterschiede zwischen den Schatten und Lichtern den technisch fotografierbaren Dynamikumfang der digitalen Kamera übersteigen, arbeite ich mit Belichtungsreihen und verwende die HDR-Technik. Zum zusammenführen dieser Belichtungsreihen (jeweils zwischen 3 bis 7 Aufnahmen) kommen die Software Picturenaut oder Photoshop CS zum Einsatz.
Ein muss bei solchen Langzeitbelichtungen ist natürlich ein Stativ. Des weiteren empfehle ich folgendes Zubehör:
- Infrarot Fernbedienung oder Kabelauslöser (zur Not geht auch der Selbstauslöser)
- Wasserwaage (zum aufstecken auf den Blitzschuh)
- Zeitmesser (Stoppuhr im Handy)
- Taschenlampe
- Stabiles Stativ
- Einstellungsmöglichkeit "bulb" an der Kamera
- Im Winter ein Flachmann - gefüllt. :-)
Ich wünsche viel Spass bei der Betrachtung der Nacht und Dämmerungsaufnahmen.














